zdi-Netzwerk: MINT in die Fläche bringen

Christian Sander | Rheinische Post | 22.12.2017

Der Fachkräftemangel ist ein sehr dringendes Problem. Bereits heute gibt es in Deutschland rund eine Million offene Stellen. Viele Unternehmen finden schon jetzt nicht die ausreichende Zahl qualifizierter Bewerber, um ihre Ausbildungsstellen zu besetzen. Bis zum Jahre 2030 sinkt in Düsseldorf die Zahl der Schülerinnen und Schüler um fast 25 Prozent. Alarmierende Kennzahlen.

Noch dramatischer ist die Situation im MINT- Bereich, der die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik betrifft. Der demografische Wandel verstärkt diese Entwicklung: Auch die Zahl der MINT-Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung wird langfristig jährlich um rund 100.000 zu niedrig sein. Es droht eine gefährliche Blockade der MINT-Wertschöpfung. Besonders groß sind die Engpässe im Bereich der Ingenieurberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnik.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf, speziell die Wirtschaftsförderung und das Schulverwaltungsamt, haben die dramatische Lage erfaßt und nach einer Lösung gesucht, die nun gefunden ist. Ab Januar 2018 wird in Düsseldorf am ebenfalls neuen Zentrum für Berufsorientierung und Übergänge (ZBÜ) an der Vennhauser Allee ein zdi-Netzwerk (Zukunft durch Innovation.NRW) entstehen. Unter Federführung des Netzwerks MINT DÜSSELDORF (mit allen relevanten Partnern, beispielsweise Agentur für Arbeit, Unternehmerschaft, IHK, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Landeshauptstadt und Unternehmen wie Henkel und Daimler) wird die Stiftung PRO AUSBILDUNG die Trägerschaft übernehmen. Die Stiftung ist seit dem Jahr 2000 aktiv in Düsseldorf und hat den Schwerpunkt Bildung entlang der gesamten Bildungskette von den Kindergärten bis zu den Hochschulen.

Physik und Technik zum Ausprobieren: Die Miniphänomenta ist ein Experimentierfeld mit bis zu 52 einfachen Experimenten, die von Lutz Fiesser an der Universität Flensburg ursprünglich für Schulflure, Pausenhallen und Klassenzimmer von Grundschulen entwickelt wurden

zdi ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. zdi hat zwei übergeordnete Ziele: “Mehr junge Menschen für eine MINT-Ausbildung oder ein MINT-Studium zu gewinnen und Jugendliche an gesellschaftlich relevante Themen heranzuführen, wie Klimawandel, Ressourcenschonung, Energieversorgung, Elektromobilität, Globalisierung, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensmittelversorgung”, betont Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung. Voraussetzungen und Ziele werden im Rahmen der zdi-Gründung in einer gemeinsamen Erklärung festgelegt, die von den wesentlichen MINT- Akteuren in Düsseldorf unterzeichnet werden wird. Christoph Sochart: “Typische zdi-Maßnahmen sind immer experimentierfreudig, erlebnisorientiert und praxisnah. Sobald alle Partner eine entsprechende Erklärung unterzeichnet haben, wird Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW, das Netzwerk offiziell gründen”.

Erste Projekte und Programme sollen bereits ab dem neuen Schulhalbjahr, also ab Februar, an den Düsseldorfer Schulen entstehen. “Wir freuen uns sehr, mit Ekkehard Hostert einen praxisnahen Koordinator für das neue Netzwerk “zdi-Netzwerk MINT DÜSSELDORF” gefunden zu haben. Er hat bereits viele Erfahrungen bei der zdi-Gründung in Herne sammeln können”, berichtet Christoph Sochart. “Es wird beim zdi sowohl sehr unterrichtsnahe als auch deutlich davon unterscheidbare Angebote geben. Diese Vielfältigkeit wird ein großer Vorteil für die zdi-Arbeit sein und trägt dazu bei, möglichst viele Jugendliche und Kinder zu erreichen”, so Sochart. Darüber hinaus sollen viele zdi-Maßnahmen Ausbilder, Lehrkräfte, aber auch Hochschulen dabei unterstützen, ihre Arbeit noch attraktiver, abwechslungsreicher und praxisnäher zu gestalten.

Mit über 3.800 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ist zdi die größte Bildungsinitiative ihrer Art in Europa. In NRW verteilt gibt es bislang 45 zdi-Netzwerke und rund 50 zdi-Schülerlabore. Hinzu kommen zahlreiche weitere Einrichtungen, die zdi-Aktivitäten umsetzen, darunter Lernwerkstätten an Grundschulen ebenso wie bekannte andere außerschulische Lernorte an Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

zdi wird auf Landesebene gleich von mehreren Ministerien (Wissenschaft, Schule und Wirtschaft) unterstützt; die Federführung liegt beim Wissenschaftsministerium. Die zdi-Landesgeschäftsstelle berät und unterstützt die Zentren und Schülerlabore in ihrer Arbeit und koordiniert die Vergabe von Fördermitteln. zdi ergänzt mit seinen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung das Landesvorhaben “Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).

Die zdi-Partner, zu denen rund 25 Prozent aller weiterführenden Schulen sowie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gehören, bieten gemeinsame Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette vom Kindergarten bis zum Übergang in ein Studium und in den Beruf an. Aktuell werden über die zdi-Netzwerke jährlich rund 300.000 junge Menschen erreicht, davon etwa zwei Drittel über eigene Maßnahmen der zdi-Zentren und zdi-Labore, der Rest über Maßnahmen, die von den zdi-Netzwerken und ihren Partnern koordiniert werden.

Physik und Technik zum Ausprobieren: Die Miniphänomenta ist ein Experimentierfeld mit bis zu 52 einfachen Experimenten, die von Lutz Fiesser an der Universität Flensburg ursprünglich für Schulflure, Pausenhallen und Klassenzimmer von Grundschulen entwickelt wurden.

zdi ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. zdi hat zwei übergeordnete Ziele: “Mehr junge Menschen für eine MINT-Ausbildung oder ein MINT-Studium zu gewinnen und Jugendliche an gesellschaftlich relevante Themen heranzuführen, wie Klimawandel, Ressourcenschonung, Energieversorgung, Elektromobilität, Globalisierung, Digitalisierung, Gesundheit und Lebensmittelversorgung”, betont Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung. Voraussetzungen und Ziele werden im Rahmen der zdi-Gründung in einer gemeinsamen Erklärung festgelegt, die von den wesentlichen MINT- Akteuren in Düsseldorf unterzeichnet werden wird. Christoph Sochart: “Typische zdi-Maßnahmen sind immer experimentierfreudig, erlebnisorientiert und praxisnah. Sobald alle Partner eine entsprechende Erklärung unterzeichnet haben, wird Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW, das Netzwerk offiziell gründen”.

Erste Projekte und Programme sollen bereits ab dem neuen Schulhalbjahr, also ab Februar, an den Düsseldorfer Schulen entstehen. “Wir freuen uns sehr, mit Ekkehard Hostert einen praxisnahen Koordinator für das neue Netzwerk “zdi-Netzwerk MINT DÜSSELDORF” gefunden zu haben. Er hat bereits viele Erfahrungen bei der zdi-Gründung in Herne sammeln können”, berichtet Christoph Sochart. “Es wird beim zdi sowohl sehr unterrichtsnahe als auch deutlich davon unterscheidbare Angebote geben. Diese Vielfältigkeit wird ein großer Vorteil für die zdi-Arbeit sein und trägt dazu bei, möglichst viele Jugendliche und Kinder zu erreichen”, so Sochart. Darüber hinaus sollen viele zdi-Maßnahmen Ausbilder, Lehrkräfte, aber auch Hochschulen dabei unterstützen, ihre Arbeit noch attraktiver, abwechslungsreicher und praxisnäher zu gestalten.

Mit über 3.800 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ist zdi die größte Bildungsinitiative ihrer Art in Europa. In NRW verteilt gibt es bislang 45 zdi-Netzwerke und rund 50 zdi-Schülerlabore. Hinzu kommen zahlreiche weitere Einrichtungen, die zdi-Aktivitäten umsetzen, darunter Lernwerkstätten an Grundschulen ebenso wie bekannte andere außerschulische Lernorte an Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

zdi wird auf Landesebene gleich von mehreren Ministerien (Wissenschaft, Schule und Wirtschaft) unterstützt; die Federführung liegt beim Wissenschaftsministerium. Die zdi-Landesgeschäftsstelle berät und unterstützt die Zentren und Schülerlabore in ihrer Arbeit und koordiniert die Vergabe von Fördermitteln. zdi ergänzt mit seinen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung das Landesvorhaben “Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA).

Die zdi-Partner, zu denen rund 25 Prozent aller weiterführenden Schulen sowie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gehören, bieten gemeinsame Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette vom Kindergarten bis zum Übergang in ein Studium und in den Beruf an. Aktuell werden über die zdi-Netzwerke jährlich rund 300.000 junge Menschen erreicht, davon etwa zwei Drittel über eigene Maßnahmen der zdi-Zentren und zdi-Labore, der Rest über Maßnahmen, die von den zdi-Netzwerken und ihren Partnern koordiniert werden.